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25.06.2008

„In der Kombination aus „Natur erleben“ und „Attraktive Angebote“ im und am Nationalpark liegt ein großes Potenzial, nicht nur f
Einweihung Nationalparkhaltestelle

Die Besucher des Nationalparks Eifel bewirken in der Region einen Bruttoumsatz von über 8,6 Millionen Euro pro Jahr. Die Tagesausgaben der Übernachtungsgäste lagen durchschnittlich bei 46,88 €, die der Tagesgäste bei 10,50 €. Für die Anreise nutzten bereits acht Prozent der Tages-und sechs Prozent der Übernachtungsgäste die teils neu entwickelten Angebote zur Anreise mit Bus und Bahn. Zu diesem Ergebnis kommt Prof. Hubert Job von der Universität Würzburg nach Auswertung einer Untersuchung aus dem vergangenen Jahr.

Um den Modal Split zu verbessern und damit mehr Fahrgäste zur Nutzung der Busse anzuregen ist neben dem Einsatz von attraktiven Bussen z. B. Mäxchen auch die Aufenthalts- und Informationsqualität zu steigern. Damit wird die Attraktivität des gesamten ÖPNV im Einzugsgebiet des Nationalparks verbessert und ein wesentlicher Beitrag für die umweltgerechte, Ressourcen schonende, nachhaltige Verkehrsanbindung des Nationalparks Eifel sowie der angrenzenden Kommunen geleistet.

In einem Förderprojekt hat das Land den Neubau von 15 Fahrgastunterständen und mehr als 30 Haltestellensäulen sowie diversen Infovitrinen in den Kommunen Heimbach, Hürtgenwald, Kreuzau und Nideggen genehmigt. Die neuen Fahrgastunterstände verteilen sich auf die einzelnen Kommunen wie folgt:

Heimbach: 5 St.
Hürtgenwald: 2 St.
Kreuzau: 3 St.
Nideggen: 5 St.

Die Auftragssumme beläuft sich auf rund 160 T€ brutto. Das Land NRW gewährt einen Zuschuss in Höhe von 120 T€ auf die zuwendungsfähigen Kosten, Bewilligungsbehörde ist die Bezirksregierung Köln.

Nach einer bundesweiten Ausschreibung ist der Zuschlag als Generalunternehmer an die Firma Werbedienstleistungen Inden GmbH, Düren erteilt worden. Diese führt die Lieferung des Wartehallentyps B und der Haltestellensäule Modular M mit der MABEG Kreuschner GmbH & Co. KG, Soest, durch. Die Arbeiten wurden Ende Mai 2008 aufgenommen und werden voraussichtlich Ende September 2008 abgeschlossen.

Landrat Wolfgang Spelthahn freut sich sehr, die erste Nationalparkhaltestelle an der Rurwelle in Kreuzau eröffnen zu können. „Die Besucher des Nationalparks erhalten zusätzlich ein attraktives Freizeitangebot durch die Rurwelle, wodurch die Aufenthaltsqualität in der Region Düren und dem Nationalpark gesteigert wird.“ Vor allem die Sommerferien locken viele Besucher in die Eifel und den Nationalpark Eifel.

„In der Kombination aus „Natur erleben“ und „Attraktive Angebote“ im und am Nationalpark liegt ein großes Potenzial, nicht nur für die Gastronomie auch für die Dürener Kreisbahn. Wir hoffen mit der Umsetzung dieser Maßnahmen einen aktiven Beitrag zur Attraktivitätssteigerung geleistet zu haben“, führt der Geschäftsführer der Dürener Kreisbahn Bernd Böhnke aus.


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