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24.11.2008
Optimale Qualitätsstandards für Fahrgäste und Umwelt
Dürener Kreisbahn GmbH erhält fünf neue Citaro-Busse

Kreis Düren. Im Sinne ihrer Fahrgäste verbessert die Dürener Kreisbahn GmbH ständig die Qualität ihres Fuhrparks. Jüngste Neuzugänge: Vier Standard-Fahrzeuge und ein Gelenkbus, die in puncto Umweltfreundlichkeit das Beste bieten, was derzeit auf dem Markt angeboten wird. Die fünf von der Daimler-Benz-Tochter EvoBus GmbH gefertigten Citaro-Fahrzeuge übertreffen nicht nur die erst ab September 2009 zur Pflicht werdende EU-Abgasrichtlinie Euro 5, sondern entsprechen dem weitaus strengeren freiwilligen EEV-Standard. Damit wird der Partikelausstoß gegenüber dem ohnehin sehr sauberen Euro 5-Grenzwert nochmals um weitere 75 Prozent verbessert. EEV steht dabei für Enhanced Environmentally Friendly Vehicle, also verbessertes umweltfreundliches Fahrzeug.
„Wer mit Bussen und Bahnen unterwegs ist, schont grundsätzlich die Umwelt. Wer dabei die Fahrzeuge der DKB benutzt, für den gilt das in noch viel stärkerem Maße, denn die DKB ist sich ihrer Vorbildrolle in Sachen Umweltfreundlichkeit voll und ganz bewusst und handelt entsprechend“, begründet DKB-Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Wolfgang Spelthahn die Wahl der EvoBus-Fahrzeuge, die den Fuhrpark des kommunalen Verkehrsbetriebes schon seit 2005 bereichern. Im Durchschnitt hat die DKB in letzter Zeit jährlich drei bis vier neue Fahrzeuge angeschafft. Die Erfahrungen mit den Citaro-Bussen waren sehr positiv. Dank Blue-Tec-Diesel-Technologie verbrauchen die Fahrzeuge gegenüber herkömmlichen Motoren vier bis sechs Prozent weniger Kraftstoff.
Doch in Sachen Umweltfreundlichkeit lässt die DKB es nicht bei der Anschaffung optimaler „Hardware“ bewenden. Überdies werden die Busfahrer speziell geschult. Das macht sich im Alltag bezahlt. Statt der üblichen rund 35 Liter verbrauchen die Busse nach dem Fahrertraining durchschnittlich nur noch 32 Liter pro 100 Kilometer. DKB-Geschäftsführer Bernd Böhnke ist zufrieden: „Nach der Schulung des gesamten Fahrpersonals erwarten wir eine weitere Verbrauchsreduzierung von durchschnittlich fünf Prozent.“ Dabei stehe nicht nur die Kostenersparnis im Focus, sondern insbesondere auch die Schonung der Umwelt, denn der Ausstoß des klimaschädigenden Kohlendioxids ist direkt abhängig von der Höhe des Kraftstoffverbrauchs. „Bei einer Einsparung von 5.000 Litern verringert sich die CO2-Produktion um 13 Tonnen“, erläutert Böhnke.
In ihre vier neuen Standard-Fahrzeuge hat die DKB rund eine Million Euro investiert, in den Gelenkbus weitere 350.000 Euro. In diesen fünf Bussen können bis zu 550 Personen gleichzeitig umweltschonend transportiert werden. „Wir setzen auf die saubersten Dieselmotoren und speziell geschultes Personal und damit ein deutliches Zeichen für den Umweltschutz“, so DKB-Aufsichtsratschef Landrat Wolfgang Spelthahn.
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